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Wienerberger Brick Award 2016

Auszeichnung für innovative Ziegelarchitektur aus aller Welt

Brick Award 2016
Brick Award 2016
- Die Gewinner des Wienerberger Brick Award 2016 stehen nun offiziell fest.
- Über 600 Projekte aus 55 Ländern wurden eingereicht.
- Auszeichnungen in fünf Kategorien, inkl. der zwei Grand Prize Gewinner und des Sonderpreises wurden am 19. Mai im Radiokulturhaus in Wien vergeben.
 
Wien, 20. Mai 2016. Der Wienerberger Brick Award bietet seit 2004 eine einzigartige Plattform für die Auszeichnung herausragender Ziegelarchitektur von internationaler Qualität. Die Nutzung von Wienerberger Produkten ist kein Kriterium für eine Teilnahme. Der Award umfasst unterschiedliche Kategorien, die abhängig von Trends und aktuellen Themen variieren können.

2016 wurde er in den folgenden Kategorien vergeben: Residential Use, Public Use, Re-Use, Urban Infill und Special Solution. Der Award ist mit einem Preisgeld von insgesamt € 31.500 in fünf Kategorien dotiert. Insgesamt wurden über 600 Projekte aus 55 Ländern eingereicht, ein neuer Rekord. Aufgrund der großen Vielfalt der Projekte war es für die unabhängige Vor-Jury kein Leichtes, die Zahl der Einreichungen auf 50 Nominierungen einzugrenzen. Aus dieser engeren Wahl kürte eine Jury aus vier international anerkannten Architekten die Gewinner.

Gleich zwei Projekte wurden dieses Jahr mit einem Grand Prize ausgezeichnet.  Einer dieser Preise ging an das Bürogebäude 2226 des Architekten Prof. Dietmar Eberle, welches sich in Lustenau befindet. Sein Credo „Zurück zu den Ursprüngen!“ setzte er perfekt um. Denn das Hauptmerkmal des Projekts liegt in seinem Energiekonzept. Das gesamte Gebäude kommt ohne Belüftung, ohne Klimatechnik, ohne Heizung aus. Der Name weist bereits auf die vorherrschende Raumtemperatur hin,  die sich ganzjährig zwischen 22 und 26 Grad Celsius bewegt. All dies wird durch massive 76 cm dicke Ziegelwände ermöglicht. Die einzigen Energiequellen sind die Wärme von Menschen, Computern und Lampen. Dieser revolutionäre Ansatz überzeugte zugleich auch in der Kategorie Special Solution.
 
Der zweite Grand Prize Gewinner, House 1014, im historischen Stadtkern von Granollers (Barcelona), ist ein herausragendes Beispiel für die Nutzung einer „übriggebliebenen“ Fläche im städtischen Raum. Das sehr lange und schmale Grundstück mit einer Breite von nur 6,5 Metern, weist dadurch extreme Baubedingungen auf. Ausgehend vom Wunsch des Bauherren nach einer Unterteilung des Hauses in zwei unabhängige Zonen, entwarf das spanische Architektenbüro HARQUITECTS eine Abfolge sich abwechselnder Innen- und Außenräume. Diese umfassen ein privates Heim, ein Haus für Gäste, sowie Terrassen und Atrien. Der Einsatz von Ziegel vermittelt sowohl Tradition als auch Moderne und trägt wesentlich zum Gesamteindruck des Objektes bei. Neben dem Grand-Prize gewann dieses Projekt auch in der Kategorie Urban Infill.
 
Termiten waren die Inspiration des Siegerprojektes aus Vietnam, in der Kategorie Residential Use. Der Name Termitary House beschreibt den Grundriss des Gebäudes, der dem Bauplan eines Termitenhügels gleicht, in dem alle Gänge, Galerien und Räume in einem zentral gelegenen Hauptraum zusammenkommen. Um den extremen klimatischen Bedingungen des tropischen Monsunklimas zu trotzen, entschieden sich die Architekten Tropcial Space, das Wohnhaus vollständig aus Ziegel zu erbauen.

Das Auditorium des Gesundheitszentrum AZ Groeninge in Belgien ist Gewinner der Kategorie Public Use. Während das Hauptgebäude traditionell gestaltet ist, wurde für das neue Auditorium ein gegensätzlicher Baukörper entwickelt. Es scheint im abschüssigen Gelände zu versinken, wobei es auf einer Seite über den Rand hinausragt. Raue Ziegel umhüllen die gebogene Fassade. „Die Ziegel wurden vertikal verlegt, um die bandartige Rundung des Gebäudes zu betonen”, erläutert Architekt Bert Dehullu.

In der Kategorie Re-Use gewann das Marília Projekt des Studios Super Limão in São Paulo, Brasilien, Das 1915 erbaute Haus in der Rua Marília ist eines der letzten historischen Ziegelgebäude in der Gegend. Statt sich für die wirtschaftlich Alternative, einen Abriss, zu entscheiden kam man überein, das Gebäude zu erhalten. „Mit Marília bot sich die Gelegenheit, ein Projekt zu schaffen, welches Geschichte, Baumaterial, Umwelt und Umgebung respektiert.“, hebt der Architekt hervor.
Ein Sonderpreis ging an das Architekten Duo Duplex aus der Schweiz für ihr Projekt mit Cluster House in Zürich. Als Teil des neuartigen Wohnkonzepts verzichten die Bewohner auf Annehmlichkeiten wie einen eigenen Garagenstellplatz, werden im Gegenzug aber mit verschiedenen Services belohnt, darunter Car Sharing, Gemeinschaftsküchen, Gewächshäusern und Hotelzimmern für Gäste.

„Ich bin beeindruckt von der Qualität und Internationalität der diesjährigen Einreichungen. Sie zeigen, wie durch maßgeschneiderte Architekturkonzepte einzigartige und zukunftsweisende Projekte entstehen – auch unter extremen klimatischen oder räumlichen Bedingungen. Die innovativen Siegerprojekte unterstreichen damit die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten des Baustoffs Ziegel“, kommentiert Heimo Scheuch, CEO Wienerberger AG.

Weitere Informationen unter www.brickaward.com
 

Für Rückfragen

Andrea Blama, PR Manager
Marketing-Communications, Wienerberger - Clay Building Materials Europe
T +43 1 601 92 - 10556 | andrea.blama@wienerberger.com
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