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Von Hitzewellen bis zu Stürmen: Wetterextreme nehmen allerorten zu, dadurch wird die Anpassung an den Klimawandel durch klimaresiliente Gebäudelösungen immer bedeutender. Bei dieser Mission beweist sich ein natürlicher Baustoff: der Ziegel. Einblicke in den Produktbereich Wand verdeutlichen, wie Wienerberger Gebäude klimafit macht.

modernes Ziegelgebäude, Spielplatz, Kind mit Scooter © Wienerberger Österreich

Ziegelhaus in der Seestadt Aspern in Wien: Durch Eigenschaften wie Beständigkeit gegen Umwelteinflüsse zählen Ziegel global zu den meistverwendeten Baumaterialien.

Klimawandel: Folgen mit Ziegeln entgegenwirken

Laut dem aktuellen Assessment Report des Weltklimarats IPCC werden mit dem Klimawandel Wetterextreme wie Hitzewellen oder sintflutartiger Regen bis hin zu Überflutungen häufiger und intensiver. Die Anpassung an die langfristige Veränderung des Klimas wird daher immer wichtiger. Denn diese wirkt sich negativ auf Mensch und Umwelt aus.

Eine Lösung ist der Baustoff Ziegel. Von natürlicher Kühlung im Sommer und weniger Heizbedarf im Winter bis zu Schutz vor Feuchtigkeit: Als Multitalent vereint dieses Material verschiedenste Vorteile. „Bei Herausforderungen in puncto Klima performen unsere Lösungen bereits sehr gut. Gebäude aus Ziegeln sind von Natur aus klimaresilient. Außerdem senken Wandsysteme aus Ton durch ihre über 100-jährige Lebensdauer und die gute Wärmedämmung bei gleichzeitig hoher Speichermasse die Gesamtauswirkungen von Bauten auf die Umwelt“, so Andreas Jäger, Head of International Product Management Wall bei Wienerberger. 

„Gebäude aus Ziegeln sind von Natur aus klimaresilient. Außerdem senken Wandsysteme aus Ton durch ihre über 100-jährige Lebensdauer und die gute Wärmedämmung bei gleichzeitig hoher Speichermasse die Gesamtauswirkungen von Bauten auf die Umwelt.“

Mann

Andreas Jäger

Head of International Product Management Wall bei Wienerberger

Hitze, Kälte, Feuchtigkeit: Ziegel regulieren das Raumklima

Außen- und Innenwände von Gebäuden aus Ziegeln unterstützen beim Ausgleich der Temperatur sowie Luftfeuchtigkeit. Innenräume sind so gegen extreme Hitze oder Kälte gewappnet. „Durch eine intelligente Planung und Auswahl passender Baustoffe entsteht ein angenehmes Raumklima – auch ohne aktive Klimatisierung mittels Klimaanlage oder anderer Gebäudetechnik“, betont Andreas Jäger.

Bei stabilen Massivbauten aus Ziegeln ist die Speichermasse (Wärmekapazität) besonders groß und sorgt für Wohlfühlatmosphäre. Kombiniert mit geringer Wärmeleitfähigkeit senken diese Faktoren den Energieverbrauch deutlich. Im Sommer ist Ziegelmauerwerk nach dem nächtlichen Lüften kalt und heizt nur langsam auf. Im Lauf des Tages erhöht sich die Raumtemperatur wenig. Dagegen bleibt die Wärme im Winter bei kurzem Stoßlüften in den Wänden gespeichert.

Massivbauten aus Ziegeln halten Umwelteinflüssen und Ereignissen wie starkem Wind oder Überflutungen stand. „Wurde der Baustoff durchfeuchtet, hat er nach dem Austrocknen die gleiche Performance. Denn Ziegel behalten auch nach Überschwemmungen ihre vorteilhaften Eigenschaften und es bleiben keine Schäden zurück“, schildert Andreas Jäger.

Drei Maurer in Arbeitskleidung setzen Ziegel © Wienerberger

Effizienz trifft auf Klimaresilienz: Langlebige monolithische Ziegelwände benötigen keine zusätzliche Dämmschicht und haben kaum Renovierungsbedarf.

Wände der Zukunft: Klimaresilient durch monolithisches Bauen

Vielversprechend für moderne Gebäude sind monolithische Außenwände. Dieses stabile, druckfeste Ziegelmauerwerk besteht aus nur einem Baustoff sowie Putz und Mörtel. „Bei monolithischen Bauten verwenden wir Hochlochziegel ohne oder mit integriertem Dämmstoff. Diese Lösungen punkten ohne außenseitige Dämmung mit ausgezeichnetem Wärmeschutz. Zusätzlich können sie mit Riemchen verklinkert werden“, bekräftigt Andreas Jäger. Mit der beeindruckenden Klimaresilienz von Ziegeln ist der massive monolithische Wandaufbau nicht anfällig für Schäden: Der Aufwand für Erhaltung, Renovierung und Sanierung ist äußerst gering. Gemeinsam mit hoher Speichermasse und herausragenden Dämmwerten fördert das die Ressourcen- und Energieeffizienz über den ganzen Lebenszyklus.

Bei den vollständig recyclebaren, verfüllten Ziegeln von Wienerberger kommen die natürlichen Füllstoffe Perlit oder Mineralwolle zum Einsatz. Von einer niedrigeren CO2-Bilanz über den gesamten Lebenszyklus bis zu besserer Recyclingfähigkeit: Wienerberger arbeitet gemeinsam mit dem deutschen Institut für angewandte Bauforschung in Weimar an noch nachhaltigeren Lösungen für Verfüllmaterialien. Die mit Perlit verfüllten Poroton Ziegel wurden von TÜV Nord in Deutschland bereits als klimaneutral zertifiziert. 

Raffstorekasten
© Wienerberger

Beispiel: Beschattung und Raffstorekästen

Beschattungssysteme werden immer wichtiger, um Hitze aus dem Haus zu halten. Durch die dicken monolithischen Wände werden Fenster – vor allem beim steileren Einfallswinkel des Sonnenlichts im Sommer – indirekt beschattet. Eine weitere Möglichkeit zur außenliegenden Beschattung sind Rollladen- und Raffstorekästen. Sie werden schon beim Rohbau in die Wand integriert und auf das Mauerwerk abgestimmt. Neben ästhetischen Gründen hat das Einmauern einen weiteren Vorteil: Es bleibt mehr Zeit, sich zwischen Optionen für die einzusetzenden Beschattungssysteme zu entscheiden.

Ursachen gegensteuern: Mit Ziegeln Klima schützen

Für die globale Erwärmung spielt das Treibhauspotenzial von Baustoffen eine entscheidende Rolle „Wir haben Gesamtwandsysteme mit ähnlichen Eigenschaften über 100 Jahre hinweg verglichen. Dabei gilt es immer den gesamten Lebenszyklus – ab der Produktion bis zu Recycling und Wiederverwertung – zu betrachten“, sagt Andreas Jäger. „Im Vergleich zu anderen mineralischen Baustoffen haben unsere monolithischen Ziegelwände mit dem geringsten CO2-Impact die Nase vorne. Durch aktuelle Forschungs- und Entwicklungsprojekte werden unsere Produkte weiter verbessert, wodurch wir in Zukunft CO2-neutrale Ziegel anbieten können.“

Auch die Lebensräume bedrohter Tier- und Pflanzenarten gilt es zu schonen. Für die Herstellung von Ziegeln wird wenig Fläche benötigt. Andreas Jäger: „Mit der langen Lebensdauer und hohen Recyclingfähigkeit von Ziegeln sowie unseren ambitionierten ESG-Zielen ist Ziegel der Baustoff der Zukunft.“ Mehr zu Dekarbonisierung erfahren Sie hier: Ziegel als Chance für das Klima.

„Mit der langen Lebensdauer und hohen Recyclingfähigkeit von Ziegeln sowie ambitionierten ESG-Zielen sind wir hinsichtlich der CO2-Bilanz auf einen guten Weg.“

Mann

Andreas Jäger

Head of International Product Management Wall bei Wienerberger

Kurz gesagt: Ziegel sind von Natur aus klimaresilient. Der bewährte Baustoff hat durch seine Eigenschaften – kombiniert mit innovativen Lösungen – hohes Potenzial, den Folgen des Klimawandels entgegenzuwirken. Zusätzlich arbeitet Wienerberger laufend daran, das Bauen mit Ziegeln noch energie- und ressourceneffizienter zu machen.

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