Kleines Team, große Herausforderung
Bevor Daten einen Mehrwert schaffen können, müssen sie zunächst gesammelt, verarbeitet und auf unserer zentralen Datenplattform, nämlich Databricks, intelligent verknüpft werden.
Eine Herausforderung für das Data-Science-Team, das inklusive Sadush Zeqiri aus drei Personen besteht. Denn die Realität ist alles andere als homogen. „Wir sammeln Daten von mehr als 50 Standorten. Sie kommen aus verschiedensten Quellen, in verschiedensten Formaten, oft mit uneinheitlichen Bezeichnungen“, schildert die Expertin. Das Team steht vor drei großen Herausforderungen:
- Dezentralisierte Datenquellen: Die Informationen werden lokal in unterschiedlichen Systemen gespeichert. „Es ist eine große Herausforderung, sie zentral zusammenzuführen“, sagt Sadush Zeqiri.
- Uneinheitliche Bezeichnungen: „Oft gibt es in den verschiedenen Ländern, in denen wir tätig sind, unterschiedliche Bezeichnungen von Sensorwerten. Das erschwert eine Standardisierung“, erklärt Sadush Zeqiri.
- Komplexe Integration großer Datenmengen: Als Team von nur drei Personen stoßen Sadush Zeqiri und ihre Kollegen bei der großen Verarbeitungsmenge von Millionen von Datenpunkten an ihre Grenzen.
Doch welche Daten benötigt Sadush Zeqiri überhaupt für ihre Arbeit?
„Für die aktuellen Anwendungsfälle stützen wir uns auf Daten aus dem Manufacturing Execution System (MES). Damit können wir strukturierte, standardisierte Informationen erfassen, Produktionspläne visualisieren und Kontext für Produktionsaktivitäten bereitstellen. Dazu gehören die Erfassung von Schichtdetails, Aufträgen, Ausfallzeiten, Produktionsmengen und Qualitätskennzahlen. Außerdem erfassen wir Daten von Maschinensensoren, wie Temperaturmessungen, Förderbandgeschwindigkeiten und eine Vielzahl anderer Betriebsparameter.“