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Weltweit werden Ressourcen immer knapper, klimafreundliche Materialien und Produktionsmethoden rücken in den Fokus. Als international führendes Baustoff- und Infrastrukturunternehmen hat sich Wienerberger bis 2050 ein ambitioniertes Ziel gesetzt: eine Klimabilanz von null CO2-Emissionen, im Einklang mit dem European Green Deal. Bei der Dekarbonisierung geht die Wienerberger Tochter Steinzeug-Keramo mit gutem Beispiel voran.

Steinzeug-Keramo Dekarbonisierung

Klimaneutrale Rohstoffe und Kreislaufwirtschaft

Steinzeug-Keramo ist Europas größter Hersteller von Steinzeugrohren und nachhaltigen Systemlösungen für die Wasser- und Abwasserwirtschaft. Auf dem Weg in die Zukunft setzt das Unternehmen auf natürliche Rohstoffe, die energieeffiziente Herstellung, Recycling und Wiederverwendung sowie technologische Innovationen. „Alle unsere Rohre bestehen ausschließlich aus natürlichen Rohstoffen. Zu jedem Produkt fügen wir zwischen 30 und 50 Prozent keramisches Recyclingmaterial hinzu – unter anderem von Fliesen und Dachziegeln“, sagt Yannic Stevens, Operations Director bei Steinzeug-Keramo.

„Alle unsere Rohre bestehen ausschließlich aus natürlichen Rohstoffen. Zu jedem Produkt fügen wir zwischen 30 und 50 Prozent keramisches Recyclingmaterial hinzu – unter anderem von Fliesen und Dachziegeln.“

Yannic Stevens

Operations Director bei Steinzeug-Keramo

Als natürliches und komplett recycelbares Material ist Ton eine nahezu unerschöpfliche Ressource. „Der größte Vorteil unserer Steinzeugrohre ist ihre lange Lebensdauer: Diese beträgt im Schnitt 100 Jahre oder mehr“, so Yannic Stevens. Neben dem Recyceln ist auch die Wiederverwendung der Produkte möglich. Die laufende Cradle-to-Cradle® Re-Zertifizierung bestätigt den geschlossenen Stoffkreislauf bei Steinzeug-Keramo. Mehr lesen Sie hier: Steinzeug-Keramo: Nachhaltige Abwasserentsorgung.

Dekarbonisierung: CO2-Emissionen weiter senken

Neben Kreislaufwirtschaft ist die Dekarbonisierung eine wichtige Umweltsäule im Wienerberger Nachhaltigkeitsprogramm 2023: Bis 2023 sollen die CO2-Emissionen in der Wienerberger Gruppe um 15 Prozent (verglichen mit 2020) sinken. Ein Ziel, das Steinzeug-Keramo tatkräftig mitträgt. Ein Schlüssel dazu sind mehr Energieeffizienz sowie erneuerbare Energien. „In der Produktion stehen die nachhaltige Wertschöpfung und die energieeffiziente Herstellung an erster Stelle. Der Einsatz von 100 Prozent Ökostrom optimiert den Energieverbrauch und unterstützt die Dekarbonisierung“, schildert Yannic Stevens.

„In der Produktion stehen die nachhaltige Wertschöpfung und die energieeffiziente Herstellung an erster Stelle. Der Einsatz von 100 Prozent Ökostrom optimiert den Energieverbrauch und unterstützt die Dekarbonisierung.“

Yannic Stevens

Operations Director bei Steinzeug-Keramo

Kompensation durch Klimaschutzprojekte und Kooperationen

An zwei hochmodernen Standorten in Deutschland und Belgien produziert Steinzeug-Keramo neben Rohren auch Schächte, Formstücke und Zubehör. Die im jeweiligen Werk entstehenden CO2-Emissionen werden durch Klimaschutzprojekte ausgeglichen. Hinzu kommen weitere Maßnahmen für mehr Effizienz wie die Optimierung des Schnellbrandofens mit modernster Brennertechnologie im deutschen Werk. Darüber hinaus engagiert sich Steinzeug-Keramo im Rahmen lokaler Kooperationen wie dem „Energiepolitischen Abkommen“ mit der flämischen Regierung für den Klimaschutz.

Produktion keramischer Rohre
© Steinzeug-Keramo

Beispiel: „Energiepolitisches Abkommen“ mit Belgien

2017 verlängerte Steinzeug-Keramo das „Energiepolitische Abkommen" mit der flämischen Regierung, in dem sich das Unternehmen zur Umsetzung von Energiesparmaßnahmen im Zeitraum 2019 bis 2022 verpflichtete. Mehrere Projekte sind bereits abgeschlossen, wie zum Beispiel die Isolierung des Nasspuffers, die Optimierung des Trocknungsprozesses, die Installation von Frequenzumwandlern für mehrere Ventilatoren, die Abdichtung von Ofenwägen und ähnliches. Mit solchen Maßnahmen spart Steinzeug-Keramo jährlich rund 500 Tonnen CO2 ein und optimiert Prozesse.

Technologische Innovation und klimafreundlicher Transport

Steinzeug-Keramo entwickelt laufend neue Strategien und Technologien für die Dekarbonisierung. Maßnahmen wie die Gewichtsreduktion und die Dematerialisierung der Produkte sollen dabei helfen – ebenso der Einkauf von grünem Strom. Die Transportwege von der Abbaustätte bis zum Werk werden möglichst kurzgehalten. Der Transport von Rohmaterialien von Deutschland nach Belgien erfolgt mit dem Schiff und in Deutschland mit dem Zug von der Gewinnung bis zum nächstgelegenen Bahnhof, was ebenfalls CO2-Emissionen einspart. Im Zuge eines Monitorings werden die Aktivitäten jährlich überprüft und der Maßnahmenplan in der Folge angepasst.

Keramisches Rohr
© Steinzeug-Keramo

Beispiel: Eine neue Generation von Steinzeugrohren

Ein weiteres Beispiel für Dekarbonisierung bei Steinzeug-Keramo ist das innovative SYSTEM.iX: Dabei handelt es sich um glattendige Steinzeugrohre, die flexibel, belastbar und einfach zu installieren sind. Bei der Entwicklung der Systemlösung konnte durch ein angepasstes Design bedeutend Material eingespart werden. Das führt auch zu weniger Gewicht und es passen mehr Rohre auf den LKW.

Ausblick: Abwasser wiederverwenden, Abfälle reduzieren

Steinzeug-Keramo arbeitet mit Hochdruck daran, die Dekarbonisierung voranzutreiben und sich auch in weiteren ESG (Environmental Social Governance)-Bereichen zu verbessern. Nachhaltige Potenziale für die Zukunft sieht Yannic Stevens in der Wiederverwendung von Abwasser und der weiteren Reduktion von Abfällen. „Dank der natürlichen Rohstoffe, des geschlossenen Produktkreislaufs und der laufenden Reduktion der CO2-Emissionen ist Steinzeug-Keramo schon heute weit vorne in puncto Nachhaltigkeit. Dies soll auch in Zukunft ein Grund sein, warum sich Kunden für unsere Produkte und Lösungen entscheiden“, steht für Stevens fest.

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